Plötzlich nominiert… Hilfskräfte-VV-Review

Ein Montagabend in der PhilFak, im B-Turm brennt noch Licht. Grund dafür: Die Hilfskraftinitiative hat zur Vollversammlung geladen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde steltte Aygün die Ini und ihr Semesterprogramm vor – ein Highlight gibt es übrigens noch im Wintersemester: den Hilfskräfte-Feierabend am 7. Februar im Quod – save the date!

Nadine gab uns Einblick in die ersten Ergebnisse der Umfrage, welche in diesem Jahr unter Hilfskräften durchgeführt wurde. Was fällt auf?
– Beim Großteil der Arbeitsverträge von studentischen Hilfskräften werden die Richtlinien der Uni nicht eingehalten. Das betrifft zum Beispiel die Vertragslaufzeit und die monatliche Arbeitszeit.
– Die wenigsten Hilfskräfte wissen von ihrem Urlaubsanspruch oder, selbst wenn sie davon Kenntnis haben, nehmen ihn überhaupt in Anspruch. Die Vorgesetzten unterrichten ihre Hilfskräfte nur sporadisch über den ihn zustehenden Urlaub, obwohl sie dazu verpflichtet sind.
– Es ist keine Ausnahme, dass studentische Hilfskräfte anstellungsfremde Tätigkeiten ausüben. Dazu gehören zum Beispiel das Buchen von Arztterminen oder Räumlichkeiten für private Veranstaltungen und das Korrigieren von Klausuren.
– Das Einkommen als studentische Hilfskraft reicht nicht für einen zufriedenstellenden Lebensunterhalt aus. Besonders eindrücklich ist eine Aussage, welche in Bezug auf Kinder und Familie gemacht wurde: „Allein als stud./ wiss. Hilfskraft ist eine Familie zu gründen nicht wirklich aussichtsreich. Pointiert formuliert: Man opfert sein Leben der Wissenschaft.“

Die Umfrage hat gezeigt, dass auch Informationen zu den Rechten und Ansprüchen von Hilfskräften ein großes Thema sind – diese bekommt ihr hier im Blog, in unserer Sprechstunde oder im Hilfskräfteleitfaden. Informiert nicht nur euch selbst, sondern auch eure Kolleg*innen!

Im letzten TOP wurden die neuen Referentinnen für den AStA nominiert. Jennifer, welche bereits AStA-Referentin war, wurde wieder nominiert. Nadine hat nun ihr Amt niedergelegt. Als zweite Referentin wurde Luisa nominiert – das bin ich, die ich diesen Text verfasst habe.